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Stellenanzeige-Vorlage für Handwerk und kleine Betriebe

Trag ein, wen du suchst, was die Arbeit ist und was du bietest. Die Vorlage baut daraus eine Stellenanzeige und weist dich auf Formulierungen hin, die nach dem AGG heikel sein können.

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Deine Stellenanzeige in ein paar Minuten

Gib Beruf, Aufgaben, Anforderungen, dein Angebot und den Weg zur Bewerbung ein. Die Stellenanzeige-Vorlage setzt daraus einen fertigen Text zusammen, den du kopierst und für Website, Jobportal oder Aushang verwendest. Dabei prüft sie den Text auf typische Stolperwörter, etwa eine fehlende Geschlechtsangabe oder "junges Team", und sagt dir, warum sie heikel sein können.

Anleitung

In vier Schritten zur Stellenanzeige

Stelle beschreiben, Angebot eintragen, Hinweise zum AGG durchgehen, Text kopieren und veröffentlichen.

  • Hinweise zu Stolperwörtern im Text
  • Nichts wird auf meinem Server gespeichert
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Schritt 1: Trag den Beruf und die Stelle ein, zum Beispiel "Anlagenmechaniker SHK (m/w/d), Vollzeit". Dazu kommen die Aufgaben so, wie sie im Alltag aussehen, und was jemand dafür können muss.

Schritt 2: Schreib auf, was du bietest. Das ist der Teil, den die meisten Betriebe zu knapp halten. Arbeitszeiten, Fahrzeug, Werkzeug, Weiterbildung, Einsatzgebiet, und wenn du willst, das Gehalt.

Schritt 3: Geh die Hinweise durch. Die Vorlage markiert Wörter und Lücken, die nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz heikel sein können, und schlägt dir eine andere Formulierung vor. Das ist ein Hinweis und keine Rechtsberatung.

Schritt 4: Kopier den Text für deine Website, für ein Jobportal oder für den Aushang im Betrieb. Deine Eingaben bleiben in deinem Browser und gehen nicht an meinen Server.

Aufbau

So ist eine gute Stellenanzeige im Handwerk aufgebaut

Wer ihr seid, was die Arbeit ist, was jemand dafür mitbringt, was du bietest und wie man sich bewirbt. In dieser Reihenfolge, und so, wie du am Telefon reden würdest.

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Eine Stellenanzeige ist Werbung für deinen Betrieb. Diesmal suchst du Leute statt Kunden. Die guten Fachkräfte haben meistens schon eine Stelle. Sie lesen deine Anzeige und fragen sich, ob es bei dir besser wäre. Darauf muss der Text antworten.

Wer ihr seid

Zwei, drei Sätze über den Betrieb: was ihr macht, wo ihr sitzt, wie groß das Team ist. Keine Floskeln über Tradition und Qualität.

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Lieber etwas Konkretes, etwa "Wir bauen Bäder im Raum Backnang, meistens im Bestand".

Was die Arbeit ist

Die Aufgaben, wie sie im Alltag aussehen. "Wartung und Einbau von Heizungen bei Privatkunden, keine Großbaustellen" sagt mehr als "vielseitige Tätigkeiten im Bereich SHK".

Was jemand mitbringt

Nur, was du wirklich brauchst: Ausbildung, Führerschein, bestimmte Erfahrung. Jede Anforderung, die nicht nötig ist, hält gute Leute ab, sich zu melden.

Was du bietest

Arbeitszeiten, Überstundenausgleich, Firmenwagen, Werkzeug, Weiterbildung, Einsatzgebiet ohne Übernachtung. Hier entscheidet sich, ob jemand wechselt.

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Schreib auf, was bei dir anders ist als beim Betrieb im Nachbarort.

Wie man sich bewirbt

So einfach wie möglich: Anruf, WhatsApp oder ein kurzes Formular. Einen Namen und eine Telefonnummer dazu. Wer erst ein Anschreiben und Zeugnisse zusammensuchen muss, meldet sich oft gar nicht.

Titel der Anzeige

Der Beruf, wie ihn Bewerber suchen, dazu (m/w/d) und Vollzeit oder Teilzeit. Kreative Titel wie "Heizungsheld gesucht" findet über die Suche kaum jemand.

Gehalt

Gehalt in der Anzeige: nennen oder nicht?

Beides hat Gründe. Mit Gehalt siehst du schneller, wer zu dir passt, und die Anzeige fällt auf. Ohne Gehalt bleibst du im Gespräch beweglicher. Wie viel du zahlst, entscheidest du.

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Das ist die Frage, bei der Betriebe am längsten zögern. Ich gebe dir hier keine Zahl vor, die kennst du für deinen Beruf und deine Gegend besser als ich. Ich kann dir aber sagen, was für und was gegen die Nennung spricht.

Für das Nennen spricht: Wer die Anzeige liest, weiß sofort, ob sich ein Wechsel lohnt. Du bekommst weniger Bewerbungen von Leuten, die am Ende ohnehin absagen, weil das Geld nicht passt. Und eine Anzeige mit Gehalt fällt neben vielen ohne auf.

Gegen das Nennen spricht: Deine jetzigen Mitarbeiter lesen mit. Liegt die Zahl über dem, was sie bekommen, führst du bald ein paar Gespräche. Und wer eine Spanne nennt, hört im Vorstellungsgespräch meistens nur die obere Grenze.

Ein Mittelweg ist eine Spanne, die du im Betrieb auch vertreten kannst, oder ein Satz wie "Wir zahlen über Tarif" nur dann, wenn es stimmt. Was du auf keinen Fall tun solltest: ein Gehalt versprechen, das du dann im Gespräch nicht hältst.

AGG

Stellenanzeige und AGG: was du beachten solltest

Nach § 11 AGG darf eine Stelle nicht so ausgeschrieben werden, dass sie gegen das Benachteiligungsverbot verstößt. Geschützt sind unter anderem Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion, Behinderung und sexuelle Identität.

  • (m/w/d) im Titel
  • Keine Hinweise auf Alter oder Herkunft
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Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, kurz AGG, gilt auch für Stellenanzeigen. § 11 AGG sagt, dass ein Arbeitsplatz nicht unter Verstoß gegen § 7 Abs. 1 ausgeschrieben werden darf, also nicht so, dass Bewerber wegen eines geschützten Merkmals benachteiligt werden. Welche Merkmale das sind, steht in § 1 AGG: Rasse oder ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter und sexuelle Identität.

Für die Anzeige heißt das vor allem: Sprich alle Geschlechter an. Üblich ist der Zusatz (m/w/d) hinter dem Beruf, also männlich, weiblich, divers. Fehlt jede Geschlechtsangabe und steht nur "Elektriker gesucht" da, weist dich die Vorlage darauf hin.

Heikel sind auch Formulierungen, die nach Alter klingen, etwa "junges Team", "Berufseinsteiger" oder eine Altersgrenze. Ähnlich ist es mit "Muttersprachler" statt einer Angabe, wie gut jemand Deutsch sprechen muss. Wenn du für die Arbeit gutes Deutsch brauchst, schreib genau das: "gute Deutschkenntnisse für Kundengespräche".

Die Vorlage prüft deinen Text auf solche typischen Stolperwörter und nennt sie dir als Hinweis. Sie kennt nicht jeden Fall, und nicht jedes markierte Wort ist automatisch ein Verstoß. Diese Seite fasst das Gesetz zusammen, Stand September 2026, und ist keine Rechtsberatung. Bei Zweifeln fragst du einen Anwalt oder deine Handwerkskammer.

  • § 11 AGG: Ausschreibung
  • § 1 AGG: geschützte Merkmale
  • Hinweise, keine Rechtsberatung
Stolperwörter

Typische Stolperwörter und was stattdessen passt

Die meisten Probleme stecken in gut gemeinten Floskeln. Mit einer kleinen Änderung sagst du dasselbe, ohne jemanden auszuschließen.

"Elektriker gesucht"

Ohne Geschlechtsangabe liest sich das, als suchtest du nur Männer. Besser: "Elektriker (m/w/d) gesucht" oder "Elektrikerin oder Elektriker".

"Junges, dynamisches Team"

Klingt freundlich, sagt aber indirekt etwas über das gewünschte Alter. Besser beschreibst du, wie ihr arbeitet: "kleines Team, kurze Wege, jeder hilft jedem".

"Muttersprachler"

Knüpft an die Herkunft an. Wenn es dir um die Sprache geht, schreib, wofür: "gute Deutschkenntnisse, weil du viel mit Kunden sprichst".

"Berufseinsteiger bis 30"

Eine Altersgrenze gehört nicht in die Anzeige. Wenn du jemanden am Anfang suchst, schreib "auch für Berufseinsteiger" und lass das Alter weg.

Veröffentlichen

Wo deine Stellenanzeige gelesen wird

Auf deiner eigenen Website, damit Google sie finden kann, als Aushang mit QR-Code im Betrieb, am Fahrzeug und beim Bäcker, und dort, wo deine Leute sonst schon unterwegs sind.

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Eigene Website. Jede offene Stelle bekommt eine eigene Seite auf deiner Website, mit dem vollständigen Text und einem einfachen Weg zur Bewerbung. Das ist die Adresse, auf die alles andere verweist. Eine eigene Seite kann Google finden und bei einer Suche nach dem Beruf in deiner Gegend zeigen, wenn sie sauber aufgebaut ist.

Google. Viele suchen eine neue Stelle so, wie sie alles suchen: bei Google, mit Beruf und Ort. Dafür muss die Stellenseite schnell laden, am Handy lesbar sein und den Beruf so nennen, wie Bewerber ihn eintippen. Das richte ich dir bei der Website mit ein.

Aushang mit QR-Code. Ein Blatt im Schaufenster, am Firmenwagen, am Bauzaun oder am Schwarzen Brett beim Bäcker. Der QR-Code führt auf die Stellenseite oder direkt in einen WhatsApp-Chat mit dir. Den WhatsApp-Link mit vorbelegter Nachricht wie "Hallo, ich interessiere mich für die Stelle als ..." erstellst du mit meinem WhatsApp-Tool.

Deine Leute. Die besten Hinweise kommen oft von deinen eigenen Mitarbeitern. Schick ihnen den Link und frag, ob sie jemanden kennen. Ein Satz dazu im Status, und die Anzeige erreicht Leute, die nie in einem Jobportal suchen.

  • Eigene Stellenseite
  • Aushang mit QR-Code
  • Bewerbung per WhatsApp möglich
Quellen

Woher die Angaben stammen

Die Regeln zur Ausschreibung stammen aus dem Gesetzestext auf gesetze-im-internet.de, Stand September 2026. Keine Rechtsberatung.

§ 11 AGG

Ein Arbeitsplatz darf nicht unter Verstoß gegen § 7 Abs. 1 ausgeschrieben werden. Adresse: gesetze-im-internet.de/agg/__11.html, abgerufen am 23.09.2026.

§ 1 AGG

Die geschützten Merkmale: Rasse oder ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexuelle Identität.

Mehr dazuWeniger anzeigen

Adresse: gesetze-im-internet.de/agg/__1.html, abgerufen am 23.09.2026.

§ 7 AGG

Das Benachteiligungsverbot, auf das § 11 verweist. Adresse: gesetze-im-internet.de/agg/__7.html, abgerufen am 23.09.2026.

Und dann automatisch

Bewerbungen, die nicht liegen bleiben

Die Anzeige bringt Bewerbungen. Ein Ablauf sorgt dafür, dass jede sofort eine Antwort bekommt und keine im Postfach untergeht.

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Wer sich bewirbt, bewirbt sich selten nur bei dir. Wenn die Antwort drei Tage dauert, hat ein anderer Betrieb schon angerufen. Diesen Schritt baue ich als Ablauf: Jede Bewerbung, ob über das Formular auf deiner Stellenseite, per Mail oder per WhatsApp, landet an einer Stelle. Der Bewerber bekommt sofort eine kurze Eingangsbestätigung mit deinem Namen, und du bekommst eine Nachricht aufs Handy. Auf Wunsch schlägt der Ablauf gleich Termine für ein Kennenlernen vor. Der erste automatisierte Ablauf kostet ab 2.500 Euro, den Festpreis für deinen Fall nenne ich dir nach dem Analysegespräch.

Websites & Design

Eine Website mit eigener Seite für jede Stelle, die schnell lädt und Bewerbungen einfach macht.

KI & Automatisierung

Eingangsbestätigung, Sammelstelle für Bewerbungen, Terminvorschläge: Abläufe, die dir Handgriffe abnehmen.

WhatsApp-Link erstellen

Für den Aushang: ein QR-Code, der direkt in den Chat mit dir führt, mit vorbelegter Nachricht.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen

Wie schreibe ich eine gute Stellenanzeige im Handwerk?

In dieser Reihenfolge: wer ihr seid, was die Arbeit im Alltag ist, was jemand dafür mitbringen muss, was du bietest und wie man sich bewirbt. Schreib so, wie du am Telefon reden würdest, und konkret statt mit Floskeln. Die meisten Anzeigen sparen beim Teil "was du bietest". Genau der entscheidet aber, ob jemand, der schon eine Stelle hat, zu dir wechselt.

Muss (m/w/d) in die Stellenanzeige?

Nach § 11 AGG darf eine Stelle nicht so ausgeschrieben werden, dass sie gegen das Benachteiligungsverbot verstößt, und das Geschlecht ist eines der geschützten Merkmale aus § 1 AGG. Der Zusatz (m/w/d) hinter dem Beruf ist der übliche Weg, alle anzusprechen. Steht nur "Elektriker gesucht" da, weist dich meine Vorlage darauf hin. Keine Rechtsberatung.

Welche Formulierungen sind in einer Stellenanzeige heikel?

Alles, was an ein geschütztes Merkmal aus § 1 AGG anknüpft: Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, sexuelle Identität. Typische Stolperwörter sind eine fehlende Geschlechtsangabe, "junges Team", eine Altersgrenze oder "Muttersprachler". Wenn du gutes Deutsch brauchst, schreib genau das und wofür. Meine Vorlage prüft den Text auf solche Wörter und nennt sie als Hinweis.

Soll ich das Gehalt in die Stellenanzeige schreiben?

Beides hat Gründe. Mit Gehalt weiß der Leser sofort, ob sich ein Wechsel lohnt, du bekommst weniger Bewerbungen, die später am Geld scheitern, und die Anzeige fällt auf. Dagegen spricht, dass deine jetzigen Mitarbeiter mitlesen. Ein Mittelweg ist eine Spanne, die du im Betrieb vertreten kannst. Versprich nur, was du im Gespräch auch hältst.

Wo veröffentliche ich eine Stellenanzeige kostenlos?

Auf deiner eigenen Website, mit einer Seite je Stelle, damit Google sie finden kann. Dazu als Aushang mit QR-Code im Schaufenster, am Firmenwagen oder am Bauzaun. Der QR-Code kann direkt in einen WhatsApp-Chat mit dir führen, den Link dafür baust du mit meinem WhatsApp-Tool. Und frag deine Mitarbeiter, ob sie jemanden kennen, das kostet nichts.

Ist der AGG-Check der Vorlage eine Rechtsberatung?

Nein. Die Vorlage sucht nach typischen Stolperwörtern und nennt sie dir als Hinweis, mit einem Vorschlag für eine andere Formulierung. Sie kennt nicht jeden Fall, und nicht jedes markierte Wort ist automatisch ein Verstoß. Die Seite fasst § 1 und § 11 AGG zusammen, Stand September 2026. Bei Zweifeln fragst du einen Anwalt oder deine Handwerkskammer.

Ist die Stellenanzeige-Vorlage kostenlos?

Ja, ohne Anmeldung und ohne Konto. Deine Eingaben bleiben in deinem Browser. Wenn danach Bewerbungen kommen, baue ich dir auf Wunsch einen Ablauf, der jede Bewerbung an einer Stelle sammelt und sofort eine Eingangsbestätigung schickt. Der erste automatisierte Ablauf kostet ab 2.500 Euro, den Festpreis nenne ich dir nach dem Analysegespräch per Google Meet.

Bewerbungen an einer Stelle sammeln

Vier kurze Fragen, dann weiß ich, wen du suchst und wie Bewerbungen heute bei dir ankommen. Ich melde mich persönlich, und im Analysegespräch per Google Meet klären wir in 15 bis 20 Minuten, was sich bei dir lohnt.

Schritt 2 von 4

Dein Betrieb

In welcher Branche bist du?
Wie viele Leute arbeiten bei dir?