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Stundenzettel-Vorlage zum Ausfüllen und Drucken

Trag Beginn, Ende und Pausen ein, die Vorlage rechnet die Stunden zusammen und zeigt, wo eine Pause nach dem Arbeitszeitgesetz zu kurz ist. Speichern als PDF oder als Datei für Excel.

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Stundenzettel ausfüllen

Deinen Stundenzettel ausfüllen

Trag Name, Zeitraum und für jeden Tag Beginn, Ende und Pause ein. Die Stundenzettel-Vorlage rechnet die Arbeitszeit je Tag und die Summe aus und markiert Tage, an denen die Pause kürzer ist, als § 4 ArbZG verlangt. Am Ende druckst du den Zettel, speicherst ihn als PDF oder lädst ihn als Datei für Excel herunter.

Anleitung

In vier Schritten zum Stundenzettel

Name und Zeitraum eintragen, jeden Tag mit Beginn, Ende und Pause füllen, Summe prüfen, drucken oder speichern.

  • Summe und Pausen rechnet die Vorlage
  • Nichts wird auf meinem Server gespeichert
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Schritt 1: Trag oben den Namen des Mitarbeiters und den Zeitraum ein. Brauchst du Zettel für mehrere Leute, füllst du die Vorlage einmal je Person aus.

Schritt 2: Trag für jeden Arbeitstag Beginn, Ende und Pause ein. Die Vorlage rechnet die Dauer aus. Ist ein Tag länger als sechs Stunden und die Pause zu kurz, siehst du einen Hinweis.

Schritt 3: Prüf die Summe unten. Lass den Zettel unterschreiben, wenn ihr das in deinem Betrieb so handhabt. Dann gibt es später keine Diskussion über einzelne Tage.

Schritt 4: Druck den Zettel, speichere ihn als PDF oder lade ihn als Datei für Excel herunter. Die Einträge bleiben in deinem Browser. Schließt du die Seite, bevor du gespeichert hast, sind sie weg.

Inhalt

Was auf einen Stundenzettel gehört

Name, Datum, Beginn, Ende, Pause und die Dauer der Arbeitszeit je Tag. Bei Minijobs und in den Branchen aus dem Schwarzarbeitsgesetz darf davon nichts fehlen.

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Ein Formular, das Wort für Wort vorgeschrieben ist, gibt es nicht. Wo das Mindestlohngesetz eine Aufzeichnung verlangt, nennt es aber Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit. Die Vorlage hat dafür diese Felder.

Wer und wann

Name des Mitarbeiters und das Datum jedes Arbeitstags. Klingt selbstverständlich, fehlt aber oft, wenn Zettel lose in der Werkstatt oder im Fahrzeug liegen.

Beginn und Ende

Die Uhrzeit, zu der die Arbeit anfängt und aufhört. § 17 MiLoG nennt Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit ausdrücklich.

Pausen

Wie lange Pause war. Ohne die Pausen lässt sich die Dauer nicht nachvollziehen, und du siehst nicht, ob die Vorgaben aus § 4 ArbZG eingehalten sind.

Dauer und Summe

Die Arbeitszeit je Tag und die Summe für den Zeitraum. Aus ihr wird der Lohn, und bei Aufträgen nach Aufwand die Rechnung an den Kunden.

Pflicht

Wer die Arbeitszeit aufzeichnen muss

Nach § 16 ArbZG alles über acht Stunden am Werktag. Nach § 17 MiLoG die ganze Arbeitszeit bei Minijobs und in Branchen wie Bau, Gebäudereinigung und Gaststätten. Und laut Bundesarbeitsgericht braucht jeder Arbeitgeber ein System zur Erfassung.

  • Aufbewahren: mindestens zwei Jahre
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Arbeitszeitgesetz: Nach § 16 Abs. 2 ArbZG muss der Arbeitgeber die Arbeitszeit aufzeichnen, die über acht Stunden am Werktag hinausgeht. Die Nachweise bewahrst du mindestens zwei Jahre auf.

Mindestlohngesetz: Strenger ist § 17 Abs. 1 MiLoG. Für Minijobber und für die Beschäftigten in den Branchen aus § 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz zeichnest du Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit auf, spätestens bis zum Ablauf des siebten Tages nach dem Arbeitstag, und bewahrst die Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre auf. Zu diesen Branchen gehören unter anderem das Baugewerbe, die Gebäudereinigung, Gaststätten, Spedition und Logistik sowie Friseur und Kosmetik. Für einen Betrieb am Bau heißt das: jeder Tag, jeder Mitarbeiter.

Bundesarbeitsgericht: Mit Beschluss vom 13.09.2022, Aktenzeichen 1 ABR 22/21, hat das BAG entschieden, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, ein System zur Erfassung der Arbeitszeit einzuführen. Das betrifft Arbeitgeber allgemein, nicht nur die Branchen aus dem Mindestlohngesetz. Ein sauber geführter Stundenzettel ist ein Anfang.

Für dich als Inhaber ohne Angestellte gilt davon nichts. Aufschreiben lohnt sich trotzdem, spätestens wenn du nach Aufwand abrechnest oder deinen Stundensatz prüfen willst. Diese Seite fasst Gesetze und Beschluss zusammen und ist keine Rechtsberatung.

  • § 16 ArbZG: über acht Stunden
  • § 17 MiLoG: Minijobs und § 2a-Branchen
  • BAG: System zur Erfassung
Pausen

Pausen nach dem Arbeitszeitgesetz

Mehr als sechs Stunden Arbeit: mindestens 30 Minuten Pause. Mehr als neun Stunden: mindestens 45 Minuten. Aufteilen geht in Abschnitten von mindestens 15 Minuten.

  • Höchstens sechs Stunden am Stück ohne Pause
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Wie viel Pause sein muss, steht in § 4 ArbZG. Wer mehr als sechs und bis zu neun Stunden arbeitet, braucht mindestens 30 Minuten Pause. Wer mehr als neun Stunden arbeitet, braucht mindestens 45 Minuten.

Die Pause darf aufgeteilt werden, jeder Abschnitt muss aber mindestens 15 Minuten dauern. Fünf Minuten Kaffee hier und zehn Minuten Vesper dort zählen also nicht als Pause im Sinne des Gesetzes. Und länger als sechs Stunden am Stück darf niemand ohne Pause arbeiten.

Ein Beispiel: Beginn 7 Uhr, Ende 16 Uhr, 30 Minuten Pause. Das sind achteinhalb Stunden Arbeit, die Pause reicht. Wird es an dem Tag 17 Uhr und die Pause bleibt bei 30 Minuten, sind es neuneinhalb Stunden, und es fehlen 15 Minuten Pause. Weil es mehr als acht Stunden sind, gehört der Tag nach § 16 ArbZG außerdem aufgeschrieben.

Die Vorlage vergleicht die eingetragene Pause mit diesen Grenzen und markiert Tage, an denen sie zu kurz ist. So fällt es auf, bevor der Zettel im Ordner landet.

Papier oder digital

Stundenzettel auf Papier oder digital?

Papier geht, solange der Zettel vollständig ist, rechtzeitig ausgefüllt und zwei Jahre aufbewahrt wird. Ab ein paar Mitarbeitern und mehreren Baustellen spart eine digitale Erfassung viel Abtipparbeit.

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Ein Zettel auf Papier ist erlaubt, solange er vollständig ist, rechtzeitig ausgefüllt wird und zwei Jahre im Ordner bleibt. Für einen kleinen Betrieb mit zwei, drei Leuten reicht die Vorlage hier oft aus.

Die Schwächen von Papier kennt jeder, der es mal gemacht hat: Zettel werden am Freitag aus dem Gedächtnis ausgefüllt, gehen im Fahrzeug verloren oder sind nicht zu lesen. Und am Monatsende tippt jemand im Büro alles ab, für die Lohnabrechnung und für die Rechnungen nach Aufwand. Diese Stunden fehlen dann an anderer Stelle.

Digital heißt nicht teure Software. Eine digitale Stempeluhr kann eine kleine Web-App auf dem Handy sein: Deine Leute tippen morgens auf Start und abends auf Ende, wählen die Baustelle, und die Zeiten landen dort, wo du sie brauchst. Die Pausen prüft die App gleich mit. So etwas baue ich, passend zu den Abläufen in deinem Betrieb.

Quellen

Woher die Angaben stammen

Die Regeln stammen aus dem Gesetzestext auf gesetze-im-internet.de und aus dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts, Stand September 2026. Keine Rechtsberatung.

§ 4 ArbZG

Ruhepausen: 30 Minuten bei mehr als sechs Stunden, 45 Minuten bei mehr als neun Stunden, Abschnitte von mindestens 15 Minuten.

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Adresse: gesetze-im-internet.de/arbzg/__4.html, abgerufen am 23.09.2026.

§ 16 ArbZG

Aufzeichnung der Arbeitszeit über acht Stunden am Werktag und zwei Jahre Aufbewahrung. Adresse: gesetze-im-internet.de/arbzg/__16.html, abgerufen am 23.09.2026.

§ 17 MiLoG

Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit bei Minijobs und in den Branchen aus § 2a SchwarzArbG.2026.

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esse: gesetze-im-internet.de/milog/__17.html, abgerufen am 23.09.2026.

§ 2a SchwarzArbG

Die Liste der Branchen, für die die strengere Aufzeichnung gilt, darunter Bau, Gebäudereinigung und Gaststätten.

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Adresse: gesetze-im-internet.de/schwarzarbg_2004/__2a.html, abgerufen am 23.09.2026.

BAG, Beschluss vom 13.09.2022

Aktenzeichen 1 ABR 22/21: Arbeitgeber sind verpflichtet, ein System zur Erfassung der Arbeitszeit einzuführen.

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Entschieden vom Ersten Senat des Bundesarbeitsgerichts.

Und dann automatisch

Arbeitszeit erfassen, ohne Zettelwirtschaft

Für ein paar Leute reicht die Vorlage. Wird es mehr, erfasst eine kleine App die Zeiten am Handy und gibt sie an Lohn und Rechnung weiter.

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Wer jeden Monat Stundenzettel einsammelt, entziffert und abtippt, verliert dabei Zeit, die er keinem Kunden berechnen kann. Dafür baue ich eine kleine Web-App: Deine Leute erfassen ihre Zeiten am Handy, je Baustelle oder Auftrag, die App prüft die Pausen und legt die Nachweise ab. Am Monatsende liegen die Stunden fertig für die Lohnabrechnung da, und Stunden nach Aufwand lassen sich gleich in die Rechnung übernehmen. Den Festpreis dafür bekommst du nach dem Analysegespräch.

Kleine Apps & Webapps

Eingabemasken für dein Team, etwa für Stunden, Fotos oder Material, mit den Abläufen dahinter.

Automatisierung im Handwerk

Regieberichte, Anfragen und Angebote: was sich im Handwerksbetrieb sonst noch automatisieren lässt.

Stundenverrechnungssatz-Rechner

Wenn du weißt, wie viele Stunden wirklich verkauft werden, rechnest du hier deinen Stundensatz aus.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen

Was muss auf einem Stundenzettel stehen?

Name, Datum, Beginn und Ende der Arbeit, die Pausen und die Dauer der täglichen Arbeitszeit. Beginn, Ende und Dauer nennt § 17 MiLoG ausdrücklich für Minijobs und die Branchen aus § 2a SchwarzArbG. Die Pausen brauchst du, um die Dauer nachzuvollziehen und § 4 ArbZG einzuhalten. Die Vorlage hat für all das Felder und rechnet die Summe aus.

Wer muss Arbeitszeiten aufzeichnen?

Nach § 16 Abs. 2 ArbZG jeder Arbeitgeber für die Zeit über acht Stunden am Werktag. Nach § 17 Abs. 1 MiLoG die ganze tägliche Arbeitszeit bei Minijobs und in Branchen wie Bau, Gebäudereinigung, Gaststätten, Spedition und Logistik, Friseur und Kosmetik. Und nach dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 13.09.2022 (1 ABR 22/21) müssen Arbeitgeber ein System zur Erfassung einführen. Keine Rechtsberatung.

Wie lange muss ich Stundenzettel aufbewahren?

Mindestens zwei Jahre. Das verlangen § 16 Abs. 2 ArbZG für die Nachweise über acht Stunden am Werktag und § 17 Abs. 1 MiLoG für die Aufzeichnungen bei Minijobs und in den Branchen aus § 2a SchwarzArbG. Ob Papier im Ordner oder Datei auf dem Rechner, schreibt das Gesetz nicht vor. Wichtig ist, dass du die Zettel wiederfindest, wenn jemand danach fragt.

Wie viel Pause ist gesetzlich vorgeschrieben?

Nach § 4 ArbZG mindestens 30 Minuten, wenn jemand mehr als sechs und bis zu neun Stunden arbeitet, und mindestens 45 Minuten bei mehr als neun Stunden. Die Pause darf in Abschnitte von mindestens 15 Minuten geteilt werden. Länger als sechs Stunden am Stück ohne Pause darf niemand arbeiten. Die Vorlage markiert Tage, an denen die eingetragene Pause zu kurz ist.

Bis wann muss der Stundenzettel ausgefüllt sein?

Wo § 17 Abs. 1 MiLoG gilt, also bei Minijobs und in den Branchen aus § 2a SchwarzArbG, spätestens bis zum Ablauf des siebten Tages nach dem Arbeitstag. Wer die Zettel erst am Monatsende aus dem Gedächtnis ausfüllt, ist dort zu spät dran. Am einfachsten ist es, die Zeiten jeden Abend oder gleich bei Arbeitsende einzutragen.

Kann ich den Stundenzettel in Excel bearbeiten?

Ja. Du lädst den ausgefüllten Zettel als Datei für Excel herunter und bearbeitest ihn dort weiter, etwa um mehrere Wochen zusammenzuführen. Du kannst ihn auch als PDF speichern oder ausdrucken. Die Einträge bleiben dabei in deinem Browser und gehen nicht an meinen Server. Schließt du die Seite vor dem Speichern, sind sie weg.

Ist die Stundenzettel-Vorlage kostenlos?

Ja, ohne Anmeldung und ohne Konto. Für ein paar Mitarbeiter reicht die Vorlage oft aus. Wenn das Einsammeln und Abtippen jeden Monat Stunden kostet, baue ich eine kleine Web-App, mit der deine Leute ihre Zeiten am Handy erfassen. Den Festpreis dafür bekommst du nach dem Analysegespräch per Google Meet, das 15 bis 20 Minuten dauert und nichts kostet.

Zeiterfassung per App

Vier kurze Fragen, dann weiß ich, wie viele Leute bei dir Stunden schreiben und wie das heute läuft. Ich melde mich persönlich, und im Analysegespräch per Google Meet klären wir in 15 bis 20 Minuten, was sich bei dir lohnt.

Schritt 2 von 4

Dein Betrieb

In welcher Branche bist du?
Wie viele Leute arbeiten bei dir?