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Zahlungserinnerung und Mahnung: Vorlage mit Zinsrechner

Schreib eine freundliche Zahlungserinnerung, eine Mahnung oder eine letzte Mahnung, rechne die Verzugszinsen nach § 288 BGB aus und speichere das Schreiben als PDF.

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Schreiben erstellen

Deine Zahlungserinnerung oder Mahnung

Trag Rechnungsnummer, Betrag, Rechnungsdatum und Fälligkeit ein und wähl die Stufe: Zahlungserinnerung, Mahnung oder letzte Mahnung. Die Vorlage setzt einen passenden Text und rechnet auf Wunsch die Verzugszinsen aus. Als Basiszinssatz sind 1,52 Prozent vorgegeben, den Wert kannst du ändern. Am Ende speicherst du das Schreiben als PDF.

Anleitung

In vier Schritten zur Mahnung

Rechnungsdaten eintragen, Stufe wählen, Zinsen rechnen lassen, als PDF speichern. Der Rechenweg für die Zinsen steht offen im Tool.

  • Drei Stufen mit passendem Ton
  • Kundendaten bleiben im Browser
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Schritt 1: Trag deine Daten und die des Kunden ein, dazu Rechnungsnummer, Rechnungsdatum, Betrag und das Datum, an dem die Rechnung fällig war.

Schritt 2: Wähl die Stufe. Die Zahlungserinnerung ist freundlich und geht davon aus, dass die Rechnung untergegangen ist. Die Mahnung ist sachlich und setzt eine neue Frist. Die letzte Mahnung sagt, was passiert, wenn wieder nichts kommt.

Schritt 3: Entscheide, ob du Verzugszinsen ausweisen willst. Dafür gibst du an, ob dein Kunde Privatperson oder Unternehmen ist und seit wann er im Verzug ist. Die Vorlage rechnet mit der Formel, die weiter unten steht, und zeigt jeden Schritt.

Schritt 4: Prüf die Vorschau, speichere das Schreiben als PDF und schick es ab. Deine Eingaben bleiben in deinem Browser. Ich sehe weder deine Kunden noch deine Beträge.

Die Stufen

Zahlungserinnerung, Mahnung, letzte Mahnung

Die Zahlungserinnerung ist ein freundlicher Hinweis, die Mahnung eine klare Aufforderung mit neuer Frist, die letzte Mahnung kündigt Folgen an. Eine Pflicht zu drei Stufen gibt es nicht.

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Im Alltag haben sich drei Stufen eingebürgert. Das Gesetz kennt davon nur die Mahnung, und eine Pflicht, dreimal zu mahnen, gibt es nicht. Nach § 286 BGB reicht eine Mahnung nach Fälligkeit, damit dein Kunde in Verzug kommt. Die Stufen helfen dir vor allem beim Ton.

Zahlungserinnerung

Freundlich, ohne Vorwurf. Viele offene Rechnungen sind schlicht vergessen oder im Postfach untergegangen. Ein Satz wie "Vielleicht ist meine Rechnung untergegangen" löst das ohne Verstimmung.

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Rechnungsnummer, Betrag und ein neues Datum gehören trotzdem hinein.

Mahnung

Sachlich und klar. Du nennst die Rechnung, den offenen Betrag, das ursprüngliche Zahlungsziel und eine neue Frist mit Datum.

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Wenn du Verzugszinsen verlangst, stehen sie hier mit Rechenweg.

Letzte Mahnung

Die letzte Frist. Du schreibst dazu, was du danach tust, etwa dass du die Sache an einen Anwalt gibst. Kündige nur an, was du auch wirklich tun willst.

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Eine leere Drohung schwächt jedes weitere Schreiben.

Verzug

Wann dein Kunde in Verzug kommt

Nach § 286 BGB mit einer Mahnung nach Fälligkeit. Ohne Mahnung, wenn ein Datum nach dem Kalender vereinbart war, und spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang der Rechnung. Bei Verbrauchern gilt die 30-Tage-Regel nur mit Hinweis auf der Rechnung.

  • Kalenderdatum: Verzug ohne Mahnung
  • 30 Tage: bei Verbrauchern nur mit Hinweis
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Verzug ist der Punkt, ab dem dein Kunde nicht nur spät dran ist, sondern Zinsen schuldet. Wann das ist, regelt § 286 BGB, Stand September 2026. Der Grundfall: Die Rechnung ist fällig, du mahnst, und mit der Mahnung ist der Kunde im Verzug.

Eine Mahnung brauchst du nicht, wenn für die Zahlung ein Termin nach dem Kalender bestimmt ist. "Zahlbar bis 15.10.2026" ist so ein Termin. Zahlt der Kunde bis dahin nicht, ist er im Verzug, ohne dass du ein Schreiben schicken musst.

Dazu kommt eine Regel für Geldforderungen: Spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang der Rechnung ist der Kunde im Verzug, auch ohne Mahnung. Bei Verbrauchern, also deinen Privatkunden, gilt das aber nur, wenn die Rechnung auf genau diese Folge besonders hinweist. Steht der Hinweis nicht drauf, brauchst du bei Privatkunden die Mahnung oder ein Kalenderdatum.

Das hat Folgen fürs Geld: Ab dem Verzug laufen Zinsen, und unter Unternehmen kommt eine Pauschale dazu. Vorher nicht. Wer "zahlbar sofort" auf die Rechnung schreibt und dann wochenlang wartet, verschenkt Zeit. Diese Seite fasst den Gesetzestext zusammen und ist keine Rechtsberatung.

  • Mahnung nach Fälligkeit
  • Oder Datum nach dem Kalender
  • Oder 30 Tage nach der Rechnung
Verzugszinsen

Verzugszinsen nach § 288 BGB berechnen

Privatkunden zahlen 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz, Unternehmen 9 Prozentpunkte. Der Basiszinssatz liegt seit 01.07.2026 bei 1,52 Prozent. Unter Unternehmen kommen 40 Euro Pauschale dazu.

  • Privatkunde: 6,52 Prozent im Jahr
  • Unternehmen: 10,52 Prozent plus 40 Euro
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Wie hoch die Verzugszinsen sind, steht in § 288 BGB. Ist ein Verbraucher beteiligt, sind es 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Ist kein Verbraucher beteiligt, also bei einem Geschäft zwischen zwei Unternehmen, sind es 9 Prozentpunkte darüber.

Den Basiszinssatz veröffentlicht die Deutsche Bundesbank. Er wird zum 1. Januar und zum 1. Juli angepasst. Seit dem 01.07.2026 liegt er bei 1,52 Prozent, davor lag er seit dem 01.01.2026 bei 1,27 Prozent. Die Vorlage nimmt 1,52 Prozent als Vorgabe. Fällt dein Verzug in ein früheres Halbjahr oder gibt es inzwischen einen neuen Wert, trägst du den passenden Satz selbst ein.

Gerechnet wird so: Betrag mal Zinssatz mal Tage im Verzug, geteilt durch 365. Ein Beispiel mit erfundenen Zahlen: Eine Rechnung über 2.000 Euro ist seit 30 Tagen im Verzug. Bei einem Privatkunden gilt 1,52 plus 5, also 6,52 Prozent. 2.000 Euro mal 6,52 Prozent mal 30 geteilt durch 365 ergibt 10,72 Euro. Bei einem Unternehmen gilt 1,52 plus 9, also 10,52 Prozent, und es kommen 17,29 Euro heraus.

Unter Unternehmen kannst du nach § 288 Abs. 5 BGB zusätzlich eine Pauschale von 40 Euro verlangen, sobald der Kunde im Verzug ist. Gegenüber Privatkunden gibt es diese Pauschale nicht. Im Beispiel wären es beim Unternehmen also 17,29 Euro Zinsen und 40 Euro Pauschale.

Zu Mahngebühren mache ich hier keine Versprechen. Die Vorlage setzt von sich aus keine an, du kannst aber tatsächlich entstandene, angemessene Kosten als eigenen Betrag eintragen. Wenn es um viel Geld geht oder der Kunde der Forderung widerspricht, frag einen Anwalt. Diese Seite ist keine Rechtsberatung.

  • Betrag × Zinssatz × Tage / 365
  • Basiszinssatz 1,52 % seit 01.07.2026
  • 40 Euro nur unter Unternehmen
Vorbeugen

Zahlungsziele, bei denen du gar nicht mahnen musst

Ein festes Datum auf der Rechnung, bei Privatkunden der Hinweis auf die 30 Tage und eine kurze Erinnerung vor Ablauf der Frist. So bleiben weniger Rechnungen offen.

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Die beste Mahnung ist die, die du nicht schreiben musst. Das fängt auf der Rechnung an. Schreib ein festes Datum: "Zahlbar ohne Abzug bis zum 15.10.2026." Das ist ein Termin nach dem Kalender. Der Kunde weiß genau, bis wann, und für den Verzug brauchst du keine Mahnung mehr.

"Zahlbar innerhalb von 14 Tagen" klingt ähnlich. Beim Kunden kommt aber die Frage auf, ab wann gezählt wird: ab dem Rechnungsdatum, ab dem Eingang, ab dem Tag, an dem er die Post öffnet. Ein Datum nimmt diese Frage vorweg.

Bei Privatkunden gehört außerdem der Hinweis auf die 30 Tage auf die Rechnung, etwa so: "Ohne Zahlung innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang dieser Rechnung tritt auch ohne Mahnung Verzug ein." Ohne diesen Hinweis greift die 30-Tage-Regel bei Verbrauchern nicht.

Und dann ein kleiner Kniff, der oft mehr bringt als jede Mahnstufe: Schick zwei, drei Tage vor Ablauf der Frist eine kurze Erinnerung. Sie wirkt nicht wie ein Vorwurf, weil noch nichts überfällig ist, und viele zahlen dann einfach. Genau diese Erinnerung lässt sich gut automatisieren.

Quellen

Woher die Angaben stammen

Die Regeln stammen aus dem Gesetzestext auf gesetze-im-internet.de, der Basiszinssatz von der Deutschen Bundesbank, Stand September 2026. Keine Rechtsberatung.

§ 286 BGB

Wann der Schuldner in Verzug kommt: Mahnung, Kalenderdatum, 30 Tage und der Hinweis für Verbraucher.2026.

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esse: gesetze-im-internet.de/bgb/__286.html, abgerufen am 23.09.2026.

§ 288 BGB

Höhe der Verzugszinsen für Verbraucher und Unternehmen und die Pauschale von 40 Euro. Adresse: gesetze-im-internet.de/bgb/__288.html, abgerufen am 23.09.2026.

Basiszinssatz der Bundesbank

Der aktuelle Basiszinssatz und seine Anpassung zum 1. Januar und 1. Juli. Seite "Basiszinssatz" auf bundesbank.de, abgerufen am 23.09.2026.

Und dann automatisch

Offene Rechnungen, ohne hinterherzulaufen

Die Vorlage hilft, wenn eine Rechnung schon offen ist. Ein Ablauf erinnert, bevor es so weit kommt, und zeigt dir, welche Zahlung noch fehlt.

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Mit der Vorlage ist eine Mahnung in ein paar Minuten geschrieben. Schwierig ist selten das Schreiben. Schwierig ist, überhaupt zu merken, welche Rechnung seit drei Wochen offen ist. Diesen Blick baue ich als Ablauf: Er behält die offenen Rechnungen im Auge, schickt kurz vor der Frist eine freundliche Erinnerung und nach der Frist eine Zahlungserinnerung in deinem Ton. Was danach kommt, ob Mahnung oder Anruf, entscheidest du selbst. Der Ablauf legt dir die Fälle nur auf den Tisch. Der erste automatisierte Ablauf kostet ab 2.500 Euro, den Festpreis für deinen Fall nenne ich dir nach dem Analysegespräch.

Automatisierung

Erinnerungen vor und nach der Frist, Eingangsbestätigungen und andere Schritte, die jedes Mal gleich laufen.

Vertriebssysteme

Angebote, Aufträge und Rechnungen mit Status an einer Stelle, damit du jeden Morgen siehst, was offen ist.

Angebotsvorlage

Zahlungsziel und Abschlag stehen am besten schon im Angebot. Die kostenlose Vorlage hat Felder dafür.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Zahlungserinnerung und Mahnung?

Im Alltag ist die Zahlungserinnerung der freundliche erste Hinweis, die Mahnung die klare Aufforderung mit neuer Frist und die letzte Mahnung die letzte Frist vor weiteren Schritten. Das Gesetz spricht in § 286 BGB nur von der Mahnung. Die Stufen helfen dir vor allem, den richtigen Ton zu treffen. Die Vorlage hat für jede Stufe einen passenden Text.

Muss ich dreimal mahnen?

Nein. Eine gesetzliche Pflicht zu drei Mahnungen gibt es nicht. Nach § 286 BGB reicht eine Mahnung nach Fälligkeit, damit dein Kunde in Verzug kommt. Stand auf der Rechnung ein festes Zahlungsdatum, brauchst du dafür nicht einmal die. Die drei Stufen sind eine Gewohnheit, die beim Ton hilft. Wie oft du mahnst, entscheidest du. Keine Rechtsberatung.

Wann kommt ein Kunde in Zahlungsverzug?

Nach § 286 BGB mit einer Mahnung nach Fälligkeit. Ohne Mahnung, wenn ein Termin nach dem Kalender vereinbart war, etwa "zahlbar bis 15.10.2026". Außerdem spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang der Rechnung. Bei Verbrauchern gilt die 30-Tage-Regel aber nur, wenn die Rechnung auf diese Folge besonders hinweist. Keine Rechtsberatung, Stand September 2026.

Wie berechne ich Verzugszinsen?

Betrag mal Zinssatz mal Tage im Verzug, geteilt durch 365. Der Zinssatz liegt nach § 288 BGB 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz, wenn ein Verbraucher beteiligt ist, sonst 9 Prozentpunkte darüber. Mit dem Basiszinssatz von 1,52 Prozent sind das 6,52 oder 10,52 Prozent. Ein Beispiel mit erfundenen Zahlen: 2.000 Euro, 30 Tage, Privatkunde, ergibt 10,72 Euro.

Wie hoch ist der Basiszinssatz aktuell?

Seit dem 01.07.2026 liegt er bei 1,52 Prozent, davor lag er seit dem 01.01.2026 bei 1,27 Prozent. Die Deutsche Bundesbank veröffentlicht ihn und passt ihn zum 1. Januar und zum 1. Juli an. Die Vorlage nimmt 1,52 Prozent als Vorgabe. Gilt für deinen Verzug ein anderer Wert, trägst du ihn selbst ein. Stand der Angabe: 23.09.2026.

Darf ich 40 Euro Mahnpauschale verlangen?

Nur von Unternehmen. Nach § 288 Abs. 5 BGB kannst du von einem Kunden, der kein Verbraucher ist, bei Verzug zusätzlich eine Pauschale von 40 Euro verlangen. Gegenüber Privatkunden gibt es diese Pauschale nicht. Nimm sie also nur in Schreiben an Unternehmen auf. Zu weiteren Mahngebühren mache ich keine Versprechen. Keine Rechtsberatung.

Ist die Vorlage für Zahlungserinnerung und Mahnung kostenlos?

Ja, ohne Anmeldung und ohne Konto. Kundendaten und Beträge bleiben in deinem Browser, ich sehe davon nichts. Wenn du offene Rechnungen gar nicht erst suchen willst, baue ich einen Ablauf, der vor und nach der Frist freundlich erinnert. Der erste automatisierte Ablauf kostet ab 2.500 Euro, den Festpreis nenne ich dir nach dem Analysegespräch per Google Meet.

Zahlungserinnerungen automatisch verschicken

Vier kurze Fragen, dann weiß ich, wie du heute Rechnungen schreibst und offene Beträge im Blick behältst. Ich melde mich persönlich, und im Analysegespräch per Google Meet klären wir in 15 bis 20 Minuten, was sich bei dir lohnt.

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