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Marge, Rabatt und Provision berechnen

Rechne Marge und Aufschlag, zieh Rabatt und Skonto richtig hintereinander ab und sieh, was an Provision anfällt. Die Formeln stehen offen daneben, alle Zahlen gibst du selbst ein.

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Rechner

Dein Rechner für Marge und Rabatt

Trag Einkaufspreis und Verkaufspreis ein, dazu Rabatt, Skonto und deinen Provisionssatz. Der Rechner zeigt Marge und Aufschlag, den Preis nach allen Nachlässen und die Provision auf den Netto-Umsatz. Zu jedem Ergebnis steht die Formel dabei.

Anleitung

In vier Schritten zum Ergebnis

Einkauf und Verkauf eintragen, Nachlässe ergänzen, Provisionssatz dazu, Ergebnis mit Formel ablesen.

  • Alle Zahlen gibst du selbst ein
  • Nichts wird auf meinem Server gespeichert
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Schritt 1: Trag den Einkaufspreis und den Verkaufspreis ein, beide netto. Der Rechner zeigt sofort Marge und Aufschlag nebeneinander.

Schritt 2: Trag die Nachlässe ein, die du geben willst: einen oder mehrere Rabatte und, wenn der Kunde schnell zahlt, Skonto. Der Rechner zieht sie nacheinander ab und zeigt, was am Ende auf der Rechnung steht.

Schritt 3: Gib den Provisionssatz ein, wenn im Verkauf Provision gezahlt wird. Der Rechner nimmt dafür den Netto-Umsatz nach allen Nachlässen.

Schritt 4: Lies das Ergebnis ab und schau dir die Formel daneben an. Spiel ruhig mit den Zahlen, bevor du ins Gespräch gehst. Deine Eingaben bleiben in deinem Browser.

Marge und Aufschlag

Marge oder Aufschlag: zwei Zahlen, oft verwechselt

Die Marge rechnet vom Verkaufspreis aus, der Aufschlag vom Einkaufspreis. Bei 60 Euro Einkauf und 100 Euro Verkauf sind das 40 Prozent Marge, aber rund 66,7 Prozent Aufschlag.

  • Marge = (VK − EK) / VK
  • Aufschlag = (VK − EK) / EK
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Die Marge, auch Handelsspanne genannt, ist der Anteil am Verkaufspreis, der nach Abzug des Einkaufspreises bleibt. Die Formel: Marge = (Verkaufspreis − Einkaufspreis) / Verkaufspreis. Der Aufschlag rechnet mit derselben Differenz, teilt aber durch den Einkaufspreis: Aufschlag = (Verkaufspreis − Einkaufspreis) / Einkaufspreis.

Ein erfundenes Beispiel: Du kaufst eine Pumpe für 60 Euro netto ein und verkaufst sie für 100 Euro netto. Die Differenz sind 40 Euro. Die Marge ist 40 geteilt durch 100, also 40 Prozent. Der Aufschlag ist 40 geteilt durch 60, also rund 66,7 Prozent. Beide Zahlen beschreiben denselben Verkauf.

Teuer wird die Verwechslung, wenn einer sagt "wir wollen 40 Prozent" und der andere versteht Aufschlag. Dann kommen auf 60 Euro Einkauf 40 Prozent drauf, also 24 Euro, und der Verkaufspreis ist 84 Euro. Die Marge liegt dann bei 24 geteilt durch 84, rund 28,6 Prozent. Von den gewollten 40 Prozent sind unterwegs gut 11 Prozentpunkte verloren gegangen.

Deshalb zeigt der Rechner immer beide Zahlen nebeneinander. Und wenn in deinem Betrieb von "Marge" die Rede ist, lohnt sich einmal die Frage, wer was damit meint.

  • EK 60, VK 100: Marge 40 %
  • Derselbe Verkauf: Aufschlag 66,7 %
  • 40 % Aufschlag ergibt 28,6 % Marge
Rabatt und Skonto

Rabatte hintereinander rechnen

10 Prozent Rabatt und danach 5 Prozent ergeben zusammen 14,5 Prozent und keine 15. Jeder Nachlass rechnet vom Preis, der nach dem vorigen übrig ist.

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Im Verkauf kommen Nachlässe selten allein. Erst gibt es einen Rabatt, dann einen Aktionsrabatt obendrauf, am Ende zieht der Kunde Skonto. Jeder dieser Nachlässe wird vom Preis gerechnet, der nach dem vorigen noch übrig ist. Einfach zusammenzählen darf man sie deshalb nicht.

Rechnen wir es durch, mit erfundenen Zahlen: Listenpreis 100 Euro. 10 Prozent Rabatt ergeben 90 Euro. Weitere 5 Prozent werden von 90 Euro gerechnet, das sind 4,50 Euro, bleiben 85,50 Euro. Zusammen sind das 14,5 Prozent Nachlass. Zieht der Kunde danach 2 Prozent Skonto ab, gehen sie von 85,50 Euro weg, und er zahlt 83,79 Euro.

Als Formel: Endpreis = Listenpreis × (1 − Rabatt 1) × (1 − Rabatt 2) × (1 − Skonto). Genau so rechnet der Rechner. Du siehst vor dem Gespräch, was am Ende auf der Rechnung steht, und musst nicht im Kopf überschlagen, während der Kunde wartet.

  • 10 % und 5 % ergeben 14,5 %
  • Skonto zuletzt, vom Rest
  • Faktoren multiplizieren statt Prozente addieren
Verkaufsgespräch

Wie viel Spielraum du im Gespräch hast

Jeder Euro Rabatt geht voll von dem ab, was nach dem Einkauf bleibt. Bei 40 Prozent Marge kosten 10 Prozent Rabatt ein Viertel deines Rohertrags.

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Der Kunde fragt nach Nachlass. Bevor du ja sagst, lohnt ein Blick darauf, was der Rabatt dich kostet. Er geht komplett von dem ab, was nach dem Einkauf übrig bleibt, denn der Einkaufspreis bleibt ja gleich.

Zurück zur Pumpe, erfunden wie oben: 60 Euro Einkauf, 100 Euro Verkauf, 40 Euro bleiben. Gibst du 10 Prozent Rabatt, verkaufst du für 90 Euro, und es bleiben 30 Euro. Der Umsatz ist um 10 Prozent gesunken, dein Rohertrag um 25 Prozent. Die Marge fällt von 40 auf rund 33,3 Prozent. Um denselben Rohertrag zu verdienen, müsstest du jetzt vier Pumpen verkaufen statt drei.

Mein Rat für das Gespräch: Überleg dir vorher, wo deine Grenze liegt, und rechne sie im Rechner durch. Wer mit einer Zahl im Kopf ins Gespräch geht, gibt weniger nach als einer, der spontan entscheidet. Statt Rabatt geht oft auch etwas anderes: ein früherer Termin, eine Zugabe, die dich wenig kostet, oder Skonto bei schneller Zahlung.

  • 10 % Rabatt, 25 % weniger Rohertrag
  • Grenze vorher festlegen
  • Andere Zugeständnisse prüfen
Provision

Provision: linear oder gestaffelt

Linear gibt es einen festen Prozentsatz auf den Netto-Umsatz. Gestaffelt steigt der Satz ab bestimmten Umsatzstufen. Wie die Staffel gemeint ist, muss in der Vereinbarung klar stehen.

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Provision ist hier ein Prozentsatz vom Netto-Umsatz, also vom Betrag ohne Umsatzsteuer und nach allen Rabatten. Ein Beispiel mit erfundenen Zahlen: 5 Prozent Provision auf 20.000 Euro Netto-Umsatz im Monat ergeben 1.000 Euro. Das ist die lineare Variante, ein Satz für alles.

Gestaffelt heißt, der Satz steigt mit dem Umsatz. Etwa 3 Prozent bis 10.000 Euro und 5 Prozent für alles darüber. Hier gibt es zwei Lesarten, und über genau die wird gestritten. Gilt der höhere Satz nur für den Teil über 10.000 Euro, sind es bei 20.000 Euro Umsatz 300 plus 500, also 800 Euro. Gilt er ab Erreichen der Stufe für den ganzen Umsatz, sind es 1.000 Euro.

Welche Lesart gilt, gehört ausdrücklich in die Vereinbarung mit dem Außendienst. Rechne beide Fälle mit deinen Zahlen durch, bevor du etwas unterschreibst oder anbietest.

Und weil die Provision am Netto-Umsatz hängt, drückt jeder Rabatt auch sie. Im Rechner siehst du beides zusammen: was der Kunde zahlt, was dem Betrieb bleibt und was der Verkäufer bekommt.

  • Linear: ein Satz auf alles
  • Gestaffelt: Satz steigt ab einer Stufe
  • Lesart schriftlich festhalten
Formeln

Die Formeln im Überblick

Für diesen Rechner gibt es kein Gesetz, nur Rechenwege. Hier stehen alle, die er nutzt. Die Zahlen gibst du selbst ein, Branchenwerte gebe ich bewusst nicht vor.

Marge

Marge = (Verkaufspreis − Einkaufspreis) / Verkaufspreis. Zeigt, welcher Anteil vom Verkaufspreis nach dem Einkauf bleibt. Rechne mit Nettopreisen.

Aufschlag

Aufschlag = (Verkaufspreis − Einkaufspreis) / Einkaufspreis. Zeigt, wie viel du auf den Einkauf draufgelegt hast.

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Bei gleichem Verkauf immer größer als die Marge.

Rabatt und Skonto

Endpreis = Listenpreis × (1 − Rabatt 1) × (1 − Rabatt 2) × (1 − Skonto). Nachlässe werden nacheinander vom jeweils übrigen Preis gerechnet.

Provision

Provision = Netto-Umsatz × Provisionssatz. Bei einer Staffel je Stufe oder auf den ganzen Umsatz, je nachdem, was vereinbart ist.

Und dann automatisch

Preise und Provisionen, im System gerechnet

Der Rechner hilft bei einem einzelnen Preis. In einem Vertriebssystem rechnen Marge, Rabatt und Provision bei jedem Auftrag im Hintergrund mit.

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Der Rechner hilft dir bei einem Angebot. Im Vertriebsalltag stecken dieselben Rechnungen in jedem Auftrag: Welcher Rabatt wurde gegeben, welche Marge bleibt, wie viel Provision fällt an? In einem Vertriebssystem rechnet das im Hintergrund mit. Rabatte über einer Grenze, die du festlegst, kommen vorher zu dir zur Freigabe. Am Monatsende steht die Provision je Verkäufer fertig da, Auftrag für Auftrag nachvollziehbar. Der erste automatisierte Ablauf kostet ab 2.500 Euro, den Festpreis für deinen Fall nenne ich dir nach dem Analysegespräch.

Vertriebssysteme

Angebote, Aufträge und Nachlässe an einer Stelle, mit Freigaben und einem Blick darauf, was offen ist.

Besuchsbericht-Vorlage

Nach dem Termin festhalten, was der Kunde wollte, welcher Preis im Raum stand und was als Nächstes passiert.

Angebotsvorlage

Wenn der Preis steht: Angebot mit Positionen, Steuer und PDF, dazu Texte zum Nachfassen.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen

Wie berechnet man die Marge?

Marge = (Verkaufspreis − Einkaufspreis) / Verkaufspreis. Ein erfundenes Beispiel: Einkauf 60 Euro, Verkauf 100 Euro, Differenz 40 Euro. 40 geteilt durch 100 ergibt 40 Prozent Marge. Rechne mit Nettopreisen, sonst steckt die Umsatzsteuer mit in der Zahl. Der Rechner zeigt die Formel offen neben dem Ergebnis.

Was ist der Unterschied zwischen Marge und Aufschlag?

Die Marge teilt die Differenz durch den Verkaufspreis, der Aufschlag durch den Einkaufspreis. Bei 60 Euro Einkauf und 100 Euro Verkauf sind das 40 Prozent Marge, aber rund 66,7 Prozent Aufschlag. Wer 40 Prozent Aufschlag rechnet und 40 Prozent Marge meint, landet bei 84 Euro Verkaufspreis und nur rund 28,6 Prozent Marge. Die Zahlen sind erfunden, die Rechnung stimmt.

Wie rechnet man zwei Rabatte hintereinander?

Jeder Rabatt wird vom Preis gerechnet, der nach dem vorigen übrig ist. Aus 100 Euro werden mit 10 Prozent Rabatt 90 Euro, mit weiteren 5 Prozent 85,50 Euro. Zusammen sind das 14,5 Prozent und keine 15. Als Formel: Preis × (1 − Rabatt 1) × (1 − Rabatt 2). Skonto kommt zuletzt und geht vom verbleibenden Betrag ab.

Wie viel Rabatt kann ich geben?

Das hängt an deiner Marge. Jeder Euro Rabatt geht voll von dem ab, was nach dem Einkauf bleibt. Bei 60 Euro Einkauf und 100 Euro Verkauf, erfunden, bleiben 40 Euro. Mit 10 Prozent Rabatt bleiben 30 Euro, also ein Viertel weniger. Leg deine Grenze vor dem Gespräch fest und rechne sie im Rechner durch. Allgemeine Branchenwerte nenne ich bewusst nicht.

Wie berechnet man Provision?

Provision ist ein Prozentsatz vom Netto-Umsatz, also ohne Umsatzsteuer und nach allen Rabatten. Mit erfundenen Zahlen: 5 Prozent auf 20.000 Euro ergeben 1.000 Euro. Bei einer Staffel steigt der Satz ab einer Umsatzstufe. Dann muss klar sein, ob der höhere Satz nur für den Teil über der Stufe gilt oder für den ganzen Umsatz.

Was ist eine gestaffelte Provision?

Der Provisionssatz steigt mit dem Umsatz, etwa 3 Prozent bis 10.000 Euro und 5 Prozent darüber. Gilt der höhere Satz nur für den Teil über 10.000 Euro, gibt es bei 20.000 Euro Umsatz 800 Euro. Gilt er für den ganzen Umsatz, sind es 1.000 Euro. Beide Lesarten kommen vor, deshalb gehört die gemeinte in die Vereinbarung. Die Zahlen sind erfunden.

Ist der Rechner für Marge und Rabatt kostenlos?

Ja, ohne Anmeldung und ohne Konto. Alle Zahlen gibst du selbst ein, sie bleiben in deinem Browser, und die Formeln stehen offen daneben. Wenn Rabatte, Margen und Provisionen in deinem Vertrieb laufend mitgerechnet werden sollen, baue ich das in ein Vertriebssystem ein. Den Festpreis nenne ich dir nach dem Analysegespräch per Google Meet, das 15 bis 20 Minuten dauert.

Vertrieb mit klaren Zahlen

Vier kurze Fragen, dann weiß ich, wie bei dir Preise, Rabatte und Provisionen heute laufen. Ich melde mich persönlich, und im Analysegespräch per Google Meet klären wir in 15 bis 20 Minuten, was sich bei dir lohnt.

Schritt 2 von 4

Dein Betrieb

In welcher Branche bist du?
Wie viele Leute arbeiten bei dir?